Beim lesen von www.faz.net solpert man heute über diesen Artikel mit der Überschrift “Ebay halbiert die Preise”. Gleich im ersten Absatz ist etwas zu lesen, was unmöglich richtig sein kann, denn demnach kostet angeblich eine eBay-Auktion mit einem Euro Startpreis derzeit eine Angebotsgebühr von einem Euro. eBay Deutschland-Geschäftsführer Stefan Groß-Selbeck wird in dert FAZ wie folgt zitiert:weiter…
Zitat Anfang
… Im Zentrum steht eine kräftige Senkung der Auktionsgebühren: „Wir haben in der Vergangenheit unsere Preisstruktur immer mal wieder angepasst. Aber jetzt gehen wir an den Kern heran. Wir senken die Gebühr für die klassische Ebay-Auktion mit dem Startpreis ein Euro von heute einem Euro auf 49 Cent. Dieses Produkt ist substantiell für unser Geschäft. Diese Preissenkung ist daher eine hohe Investition“, sagte der Deutschland-Geschäftsführer Stefan Groß-Selbeck der F.A.Z.” …
Zitat Ende
Man muss diese Aussage so interpretieren, dass Auktionen mit dem Startpreis von einem Euro derzeit 1 Euro Angebotsgebühr kosten würden und das diese Gebühr auf 49 Cent reduziert würde. Tatsächlich aber kostet diese Angebotsgebühr seit Jahren schon nur 25 Cent. Also ein viertel dessen, was Sie laut FAZ derzeit kostet und die hälfte dessen, was sie laut FAZ in Zukunft kosten solle. Nachzulesen hier in der eBay-Gebührenübersicht. Es ist eigentlich schwer vorstellbar, dass Stefan Groß-Selbeck die Preise und Gebühren seines Marktplatzes nicht kennt. Daher darf vermutet werden, dass hier eine Fehlinterpretation oder irgend eine andere Recherchepanne vorliegt.
September 8th, 2007 at 16:57
Ist wohl nicht schwer zu erraten, dass hier eine 1Euro-Auktion mit Gallerie-Bild gemeint war…
September 9th, 2007 at 01:02
Nur das es völlig daneben und nicht nachvollziehbar formuliert war. Das sollte einer Zeitung wie der FAZ, die sich ja als eines der Leitmedien im Bereich Tageszeitungen sieht, nicht passieren.