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Jun 29

c’t stellt Shop-systeme vorIn seiner aktuellen Ausgabe 14, die noch bis zum 9. Juli am Kiosk erhältlich sein wird, stellt die c’t von Seite 166 bis 171 Online-Shop-Systeme ausführlich vor. Der Artikel stellt günstige Systeme von der kostenlosen Open Source Lösung os:Commerce bis zum teuersten System Mondo Shop und SmartStore für jeweils 237 Euro in den Mittelpunkt. Zielgruppe sind also vor allem Einsteiger.

In gewohnt detaillierter Art und Weise werden insgesamt sieben Shopsysteme besprochen und hinsichtlich ihrer Funktionalität und Eignung vorgestellt. Man kann diese in zwei Kategorien unterteilen: Zum einen Server-basierte Lösungen, wie os:Commerce und dessen deutsches Derivat xt:Commerce. Diese werden auf dem Server des Providers als Datenbankanwendung installiert. Die Administration erfolgt vollständig über den Webbrowser und einen Administrator-Zugang. Die zweite Kategorie könnte man als „Baukasten-Systeme“ bezeichnen. Hier wird der gesamt Shop auf dem eigenen PC „gebaut“ also konfiguriert, gestaltet und mit Inhalten wie Waren gefüllt. Danach wird das ganze dann auf den Webserver hochgeladen und dort lauffähig implementiert.



Die c’t macht Ihre Sache in gewohnter Weise gut, denn wer den Artikel liest hat einen sehr guten Eindruck darüber gewonnen welches Shop-System was taugt. Das man sich hier auf Einsteigersysteme beschränkt hat ist auch sinnvoll, wenn man vor allem die Zielgruppe der Existenzgründer damit ansprechen will. Es wäre schließlich sinnlos, einem Jungunternehmer mit schmalem Budget den Mund mit Funktionen wässrig zu machen, die einige hundert oder gar tausend Euro kosten. Trotzdem gibt der Kasten „Alternativläden“ in dem Artikel einen Ausblick, dass es auch andere und „dickere“ Lösungen gibt.

Gut ist auch, dass in einem Kasten namens „Haifischbecken“ kurz angerissen wird, dass man sich mit einem eigenen Online-Shop auch auf eine Bühne begibt, die hart umkämpft ist. Hier wird vor Abmahnungen durch Konkurrenten gewarnt und darauf hingewiesen, dass man als Shop-Betreiber auch juristische Pflichten hat. Vertieft wird das Thema nicht, denn der Artikel ist ja in erster Linie ein Test von Shop-Systemen und dient weniger der Existenzgründungsberatung.

Meiner Meinung nach wäre aber ein weiterer Kasten sehr wichtig und wünschenswert gewesen. Nämlich einer, der informiert, dass das bloße online stellen eines Web-Shops noch lange keinen Erfolg, keine Kunden und keinen Umsatz bringt. Ein solcher Kasten hätte darauf hinweisen können, dass man für den Shop werben, ihn bekannt machen und für Traffic sorgen muss. Der Shop verdient erst dann Geld, wenn er bekannt ist, gefunden wird und Interessenten zu Kunden werden, indem sie einkaufen. Und dass das eine aufwändige und mitunter Kostenintensive Arbeit ist, darauf hätte der Artikel ein wenig eingehen können.

Fazit: Wer auf der Suche nach einem Einsteiger-Shop-System ist und sich einen Überblick verschaffen will, dem sei die c’t Ausgabe 14/2007 wärmstens ans Herz gelegt!

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