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Aug 12

Amazon FPS ZahlungsdienstAmazon geht mit einem eigenen Online-Bezahldienst an den Start. Die Betaphase von „Flexible Payment Service “ (FPS) hat in den USA begonnen, denn Händler können sich jetzt für die Nutzung bewerben. Amazon will ein Alleinstellungsmerkmal dadurch schaffen, dass dieser Zahlungsservice sehr flexibel auf die eCommerce-Seite, auf der er angeboten wird, angepasst werden kann.Amazon attackiert mit diesem Schritt direkt eBay und Google. eBay hat mit PayPal einen seit Jahren etablierten und besten im Markt platzierten Zahlungsservice und Google ist gerade dabei, seinen Service „Checkout“ zu etablieren. Mit FPS sollen die jeweiligen Händler den gesamten Zahlungsverkehr über Amazon organisieren und abwicklen können. Amazon hat ja ein bereits bestens implementiertes Checkout-System für seine Seiten.
Aber auch in Deutschland können Sie FPS schon testen, denn man kann sich hier für die Nutzung der so genannten „Sandbox“ anmelden. Eine Sandbox simuliert die echte Seite und man kann alle Funktionen testen, ohne dass diese tatsächlich wirksam ausgelöst und durchgeführt werden. Man kann in diesem Sandkasten also Funktionen unter Live-Bedingungen testen, ohne das z.B. Eine Zahlung tatsächlich auch real durchgeführt wird.



Flexible Payment Service funktioniert wie folgt: Die Kunden bezahlen am Amazon, sprich Amazon macht das Inkasso. Der Händler bekommt sein Geld für den erfolgreich verkauften Artikel abzüglich der Provision, die Amazon einstreicht. Eigentluch ist das Ganze absolut nichts neues, denn das ganze macht Amazon schon lange so für seine Marketplace-Teilnehmer und zShop-Händler. Wer als Third Party-Partner schon jetzt über Amazon verkauft, muss sich ja auch jetzt nicht um das Inkasso kümmern, sondern bekommt von Amazon nach dem Zahlungseingang den Hinweis, das die Ware verschickt werden kann.

Amazon baut also ein längst schon etabliertes System auf externe eCommerce-Seiten und Online-Shops aus. Wer also in einem Online-Shop über diesen Dienst bezahlt, wird per Redirect über das Amazon-Inkasso-System geleitet. Der Händler der FPS nutzt, muss also nicht mehr wie bisher zwingend über Amazon verkaufen, sondern über seinen eigenen Webshop oder vielleicht auch andere Marktplätze.

Amazon ist für diesen Service aller bestens aufgestellt, denn im Gegensatz zu Google ist diese Funktionalität nichts, was entwickelt und neu integriert werden muss. Im Gegenteil es wird ein bestehendes bewährtes System lediglich auf das WWW „außerhalb von Amazon erweitert. Amazon hat mit laut eigenen Aussagen rund 69 Millionen Kunden auch bereits einen riesigen Kundenstamm, der dieses System sofort nutzen kann. Damit ist Amazon dergestalt gut in den Startlöchern, dass PayPal sich “warm anziehen muss” während Amazon den weiteren Global Player Google im Wettrennen um die Gunster der Kunden bei Zahlungsservices mit Schwung überholen und abhängen könnte. Denn bei Amazon ist der Nutzer gewohnt, das er etwas bezahlen muss, während das bei Google nicht der Fall ist und Google emotional für die Nutzer bisher immer dafür steht, kostenlos zu sein.

Ein Kommentar to “Amazon geht mit Flexible Payment System gegen Google Checkout und PayPal ins Rennen”

  1. iTunes bekommt Konkurrenz durch Amazon | MACazin Sagt:

    [...] Vertriebs digitaler Medie nicht nur Konkurrenz sondern auch Kopfschmerzen zu bereiten. Wie wir auf http://www.shop-und-service.com/index.php/amazon-geht-mit-flexible-payment-system-gegen-google-check... berichteten, arbeitet Amazon auch daran, einen eigenen Bezahldienst anzubieten, sodass der gesamte [...]

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